INTERVIEW mit Dana Müller

Interview mit Dana Müller für den Autorentag ❤
Frage:

Wann hast du mit dem Schreiben begonnen? Und in welchem Genre waren deine ersten Schreibversuche?
Antwort:

Mit dem Schreiben habe ich in meiner Jugend begonnen. Damals mit Gedichten, aber das erfüllte mich noch nicht so ganz. Also habe ich mich an Kurzgeschichten gewagt. Sie alle bewegten sich zwischen Romance und Mystery.

Frage:

Wolltest du schon immer Autorin werden- oder hattest du als Kind einen anderen Traumberuf?
Antwort:

Als Kind wollte ich Schauspielerin werden, weil meine Fantasie so groß war, dass ich die Geschichten in meinem Kopf nachspielen wollte. Später habe ich Szenen daraus gemalt und so entwickelte sich der Wunsch, Künstlerin zu werden.

Frage:

Wie integrierst du das Schreiben in deinem Alltag?
Antwort:

Ich nutze die Zeit, in der mein Sohn in der Schule ist. Der Haushalt wird gemacht, wenn er wieder zu Hause ist. Im Sommer ist das nicht schwer, denn da ist er oft auf dem Spielplatz und ich kann in Ruhe meinen Pflichten nachkommen. In den Ferien erhalte ich viel Unterstützung durch meinen Mann und meine älteste Tochter. Sie räumen mir Schreibzeit frei, indem sie mir so einiges abnehmen.

Frage:

Zu welcher Tageszeit schreibst du am liebsten?
Antwort:

Am liebsten schreibe ich nachts. Das lässt sich aber unter der Woche nicht so einfach einrichten. So habe ich meine Schreibzeit mit der Einschulung meines Sohnes auf den Vormittag verlegt. Mittlerweile komme ich auch damit ganz gut zurecht. Doch mit Beginn der Ferien falle ich rasch in meine alten Schreibmuster zurück. Dann sitze ich oft die ganze Nacht an meinen Projekten und merke meist nicht einmal, dass er draußen bereits hell wird. 
Frage:

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?
Antwort:

Mein großes Vorbild ist Stephen King. Ich denke, wenn mich ein Autor beeinflusst hat, dann er. Aber eigentlich sind es noch viele andere, denn jedes Buch, das ich lese, beeinflusst mich und meinen –Schreibstil ein wenig. 
Frage:

Wie recherchierst du für deine Bücher?
Antwort:

Das ist recht unterschiedlich. Ich beginne oft im Internet zu recherchieren. Stoße ich dort an meine Grenzen, suche ich den Kontakt zu Fachleuten. Wenn ich also Näheres über die Arbeitsweise eines Arztes herausfinden möchte, frage ich einen Arzt. Habe ich die Möglichkeit, vor Ort zu recherchieren, nutze ich diese Gelegenheit. In einem persönlichen Gespräch erfährt man doch viel mehr und Orte erzählen auch ihre eigene Geschichte. Es sind die Eindrücke, die man nicht im Internet oder am Telefon erfährt. Für die Lupus Amoris Reihe habe ich nachts einen Wald besucht. Die Geräusche, Gerüche und anderen Eindrücke sind nachts ganz anders, als am Tag.
Frage:

Welches Buch von dir ist dein Lieblingsbuch und warum?
Antwort:

Mein persönliches Lieblingsbuch ist Jayden. Es war mein Schritt in die Veröffentlichung, mein Debüt also. Vielleicht ist es mir deshalb so ans Herz gewachsen. Voraussichtlich Ende des Jahres wird es übrigens eine Neuauflage von Jayden geben.

Frage:

Wie lange brauchst du um ein Buch zu schreiben?
Antwort:

Da spielen mehrere Faktoren eine große Rolle. Wenn mein Privatleben es zulässt, dann schreibe ich ein Buch in der Zeit von ein bis zwei Monaten. Hinzu kommen Überarbeitung und Korrektur. Einen Teil der Lupus Amoris Reihe habe ich innerhalb von drei Wochen geschrieben. Aber das ist eher die Ausnahme. Ich gebe mir Mühe, die Geschichte schnell zu schreiben, um das Flair nicht zu verlieren, in dem ich mich befinde, während die Story mich packt. 
Frage:

Gibt es Projekte von dir worauf wir uns freuen können?
Antwort:

Ich hoffe es doch. Zeitnah wird ein Spin-off zu „Misty-im Zwielicht des Blutes“ erscheinen. Darauf ist ein weiterer Psychothriller geplant (auf vielfachen Wunsch meiner Leser, die sich mehr im Stil von „LEA“ wünschen) und im vierten Quartal wird es eine Anthologie meiner Kurzgeschichten geben. Ihr dürft also gespannt sein. 
Frage:

Wie wichtig ist dir Feedback von deinen Lesern?
Antwort:

Das Feedback meiner Leser ist mir enorm wichtig. Ich glaube, es geht jedem Autor so, der sein Baby in die Welt entlässt, dass er ungeduldig auf die Meinung der Leser wartet. Feedback bringt einen weiter. Ob es nun die positive Rückmeldung ist, die mich motiviert, oder das negative. Beide sind sehr wichtig, denn nur wenn ich weiß, was der Leser erwartet, kann ich es beim nächsten Buch anders machen. 
Frage:

Wie schreibst du am liebsten? Computer oder ganz altmodisch mit Stift und Block?
Antwort:

Da ich meine Zeit gut einteilen muss, bevorzuge ich das Schreiben am Laptop. Dann muss ich nicht den geschriebenen Text erst abtippen, was irgendwie länger dauert, als ihn gleich am Laptop zu schreiben. Meine Notizen und der Plot werden allerdings auf Papier festgehalten. 
Frage:

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?
Antwort:

Jayden – Fantasy-Romance

Darkland – die verschwundenen Kinder – Dark-Fantasy

Traumbold – Mystery

Lupus Amoris – Verflucht –Fantasy- Romance

Lupus Amoris –Überleben – Fantasy- Romance

Lupus Amoris – Erlösung – Fantasy –Romance

Lupus Amoris – Gesamtausgabe

LEA-Psychothriller

Zlatans Erbe – Vampirroman

Misty-Im Zwielicht des Blutes – Dystopie

Frage:

Welche Frage würdest du gerne mal gestellt kriegen?
Antwort:

Frage:

Hast Du ein festes Schreibritual oder immer verschiedene?

Wie sehen diese aus?
Antwort:

Zum Schreiben brauche ich Musik. Also lasse ich mich über meine Kopfhörer berieseln, während ich die letzte Szene noch einmal lese, bevor ich am Projekt weiterarbeite. 
Frage:

Wo wärst du gerne mal im Urlaub?
Antwort:

Das ist einfach: Auf Pila 😉 Da das leider ein fiktiver Ort aus Jayden ist, müsste ich auf die Maledediven ausweichen.

Frage:

Welche Bücher liest du gerne? Spezielle Favoriten?
Antwort:

Ich lese alles, was mich vom Klappentext und Leseprobe her anspricht. Es ist einfacher zu beantworten, was ich gar nicht lese. Das sind Biographien.

Sonst lasse ich mich gerne für jedes Buch begeistern, das gut geschrieben ist.
Frage:

Wenn du etwas ändern könntest, was wäre es?
Antwort:

Es gibt so einiges, was ich gerne ändern würde. Aber am meisten stoßen mir die Zwänge auf, die uns die Gesellschaft auferlegt. Du musst hier…Du musst da…Wäre es nicht viel schöner, wenn man selbst entscheiden könnte, wie man was macht? Es würde einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die Menschheit sich der neuen Freiheit angepasst hätte. Aber ich bin mir sicher, dass die wenigsten sich auf ihrer faulen Haut ausruhen würden und nichts täten. Das Leben wäre viel angenehmer.
Frage:

Schreibst Du noch unter anderen Pseudonymen?
Antwort:

Ja, ich schreibe erotische Liebesgeschichten unter einem Pseudonym. Mir war die Trennung sehr wichtig, da meine Bücher von Jugendlichen gelesen werden.
Frage:

Was geht dir durch den Kopf wenn du ein Buch beendet hast?
Antwort:

Ich bin ein bisschen traurig, mich von dem Umfeld zu trennen, andererseits bin ich glücklich, das Buch beendet zu haben. Hinzu kommt, dass meine Muse scheinbar Koffeinsüchtig ist, denn sie schläft nie. Noch bevor ich ein Buch beende, plane ich das nächste bereits und freue mich auf das neue Projekt. Das macht wohl auch den Trennungsschmerz erträglicher.
Frage:

Hast Du schon mal ein Buch gelesen bei dem Du gedacht hast „Das hätte ich besser geschrieben“? Wenn ja, verrätst Du welches?
Antwort:

Ähm…ja. Aber ich möchte nicht verraten, welches. Als Autor liest man Bücher oft etwas anders. Ich denke mal, dass es den meisten von uns so geht.
Frage:

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?
Antwort:

Mein absoluter Lieblingsautor ist Stephen King. Von ihm sind auch meine Lieblingsbücher „Das Mädchen“ und Dolores“.

Wolfgang Hohlbein hat sich mit dem „Avalon Projekt“ in meine Seele geschrieben.

Die Anonymusreihe „Das Buch ohne Staben“, „Das Buch ohne Namen“ und „Das Buch ohne Gnade“ gehören auch zu meinen Lieblingen, ebenso wie die „Harry-Potter“-Reihe von J.K. Rowling und „Seelen“ von Stephanie Meyer.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen ❤

Und schön, dass Du mit deinem Autorentag ein Teil meiner Seite wirst ❤

Liebe Grüße

Tatjana

von

Bücherwelt & Rezirampe ❤


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