INTERVIEW mit Bella Lamour

Interview mit Bella Lamour für den Autorentag ❤
Frage:

Wann hast du mit dem Schreiben begonnen? Und in welchem Genre waren deine ersten Schreibversuche?

Ich habe in der Grundschule schreiben gelernt und seitdem schreibe ich Geschichten. Meine erste Geschichte habe ich mit Filzstift in mein Matheheft geschrieben, sie handelte von einem Baby-Dinosaurier, der seine Eltern bei einem Erdbeben verloren hat und sich auf den Weg macht, sie zu suchen. Im Teenageralter schrieb ich hauptsächlich Horror und Thriller in Kurzgeschichtenform und Tagebuch, danach folgte ein Mix aus Erotik und Liebesroman. Ohne Schreiben kann ich nicht leben 🙂 

Antwort:

Frage:

Wolltest du schon immer Autorin werden- oder hattest du als Kind einen anderen Traumberuf?

Antwort:

Frage:

Wolltest du schon immer Autorin werden- oder hattest du als Kind einen anderen Traumberuf?
Als Kind träumte ich natürlich davon, Schriftstellerin zu werden. Ich stellte mir vor, in einem abgelegenen Haus in Kanada zu schreiben und mit einem Hunderudel und ein paar Päckchen Caprisonne täglich auf der Terrasse zu leben. Caprisonne trinke ich heute übrigens nicht mehr und verstehe auch die Faszination nicht, die das Getränk damals auf mich hatte, dass ich es mir sogar in der Einöde vorgestellt habe. Doch ich träumte mich auch in andere Berufe, mal wollte ich Architektin werden, um mein Traumhaus zu bauen, dann Zahnärztin, um Menschen mit hässlichen Zähnen ein neues Lächeln zu schenken und ich wollte sogar eine Zeitlang Feuerwehr-Drache werden. Ja, richtig gelesen – der kleine Drache, der Feuerwehrmann werden wollte, der wollte ich sein. 
Antwort:

Frage:

Wie integrierst du das Schreiben in deinem Alltag?

Antwort:
Das Schreiben ist mein Alltag. Ich bin Hausfrau und kümmere mich vor allem um unsere Hunde und ansonsten schreibe ich täglich, häufig einige Stunden am Stück und ich liebe es, in die fremden Welten abzutauchen. 

Frage:

Zu welcher Tageszeit schreibst du am liebsten?
Antwort:
Ich schreibe am liebsten am frühen Morgen bis zum frühen Abend. 

Frage:

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?
Antwort:
Es gibt Autoren, die meine Lust am Schreiben geweckt haben. Vor allem ist das Stephen King, aber auch Norah Roberts steht auf dieser Liste. 
Frage:

Wie recherchierst du für deine Bücher?
Antwort:
Ich besitze einen Haufen Bücher und Geo Magazine in meiner Sammlung, gehe schon mal in die Bücherei und frage sehr gern direkt Experten, zum Beispiel die Flugzeug-Szene in Seven Days of Black 3 habe ich von einem Piloten lektorieren lassen, einige medizinische Aspekte in „Das Schweigen der Geisha“ lektorierte mir eine Ärztin und ein Medizinstudent. Natürlich recherchiere ich auch im internet und wenn es möglich ist, bereise ich die Schauplätze oder ähnliche Landschaften. Zum Beispiel fliege ich für das Schreiben der Wüstenszenen in Seven Days of Black nach Gran Canaria, dort gibt es wüstenartige Dünen, die mir ein gutes Feeling für Wüste geben, ohne dass ich voll weit weg muss. 
Frage:

Welches Buch von dir ist dein Lieblingsbuch und warum?
Antwort:
Das ist schwierig. Ich mag alle meine Bücher. Mein aktueller Favorit ist Master is dark Teil 3, weil die Story sich auch für mich unerwartet entwickelt hat und mir den Luxus schenkt, aktuell Szenen auf Hawaii zu schreiben. Also meine Protagonistin ist auf Hawaii, ich nicht 🙂 Traumhaft, das ist wie Sommer im Herzen. Ansonsten liebe ich Ravens 10. Gebot wegen der super romantischen Liebesgeschichte.

Frage:

Wie lange brauchst du um ein Buch zu schreiben?
Antwort:
Aktuell habe ich ein Mopsbaby und da brauche ich schon etwa 6 Wochen für einen vollen Roman in der Rohversion. Normalerweise reichen mir 14 Tage für die Rohversion, mit zwei Rewrites und dann Lektorat/Korrektorat sind wir so bei einer Gesamtzeit von 4 Wochen. 
Frage:

Gibt es Projekte von dir worauf wir uns freuen können?
Antwort:
Offiziell erscheint in den nächsten Wochen Master is dark 4 und danach (ich hoffe Ende Juli) Seven Days of Black 6. Geplant ist ganz viel, wieviel ich schaffe, hängt von meiner Mopsdame ab, die ja noch erwachsen werden muss und entsprechend viel Aufmerkamkeit und Liebe braucht, um sich in den Alltag bei mir einzufügen. Inoffiziell gibt es im Laufe des Jahres weitere Projekte von mir, die ich noch nicht nennen möchte. 

Frage:

Wie wichtig ist dir Feedback von deinen Lesern?
Antwort:

Sehr wichtig, dank dem Feedback der Leser konnte ich meine Schreibe noch besser an die Wünsche meiner Damen und Herren anpassen und sehr spannende Gespräche führen.

Frage:

Wie schreibst du am liebsten? Computer oder ganz altmodisch mit Stift und Block?
Antwort:
Ich schreibe am liebsten am Computer.
Frage:

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?
Antwort:
Die Liste ist superlang, ich hoffe, ich vergesse keinen Titel:
Seven Days of Black 1 bis 5 , jeweils volle Romanstärke

Miss Daisy und Mr. Stark 

Master is dark 1 bis 3 (1 Novelle, 2 volle Romane)

Ravens 10. Gebot

Das Schweigen der Geisha (erschienen unter Pseudonym Isabella Sparks)

Ein Geschenk von Mr. Black

Eiskalt wie Feuer – Hopes Erwachen 

Chronicles of Tyria – The queens descent (englisch)

Midnight Wrath (Englisch)

Cassandra Serie (Englisch)

Bitten by Love Serie (Englisch)

Frage:

Welche Frage würdest du gerne mal gestellt kriegen?
Antwort:
Am liebten beantworte ich gar keine Fragen, das mache ich nur für nette Menschen wie Euch. Deshalb gibt’s auch keine Frage, die ich gern mal gestellt kriegen würde.
Frage:

Hast Du ein festes Schreibritual oder immer verschiedene?

Wie sehen diese aus?
Antwort:
An den Tisch setzen, loslegen. Wenn ich nicht weiterkomme, ab mit den Hunden raus oder aufs Bellicon. Sollte ich mal Nachts schreiben, koche ich mir eine Kanne Tee und trinke einen Whiskey. Tagsüber trinke ich meist Eistee (selbstgemacht) und Kaffee.

Frage:

Wo wärst du gerne mal im Urlaub?
Antwort:
Hawaii 🙂 

Frage:

Welche Bücher liest du gerne? Spezielle Favoriten?
Antwort:
Cassandra Winters „Serena & Lionel“ oder Sylvie Grohnes „Die Nacht in uns“ mochte ich zuletzt sehr gern, dann ist da natürlich D.C. Odeza, deren Erotikromane ich gern mag und Stephen King darf nicht vergessen werden, er ist immer noch mein Held.
Frage:

Wenn du etwas ändern könntest, was wäre es?
Antwort:

Ich möchte im Moment gern den Tag auf 36 Stunden verlängern, damit ich Miss Daisy und Mr. Stark Teil 2 noch rechtzeitig rausbringen kann.

Frage:

Schreibst Du noch unter anderen Pseudonymen?
Antwort:
Ja.

Frage:

Was geht dir durch den Kopf wenn du ein Buch beendet hast?
Antwort:
Eigentlich nichts Spezielles. Ich öffne die nächste Datei und fange mit dem nächsten Buch an.
Frage:

Hast Du schon mal ein Buch gelesen bei dem Du gedacht hast „Das hätte ich besser geschrieben“? Wenn ja, verrätst Du welches?
Antwort:
Ich habe schon sehr viele Bücher weggelegt, weil sie stilistisch und/oder inhaltlich nicht meinem Geschmack entsprachen. Bücher und Texte sind geschmackssache und ich maße mir nicht an, die Absicht des Autoren zu kritisieren, in dem ich meine, dass hätte ich besser gekonnt. Ja, sicher hätte ich die selbe Geschichte anders erzählt, doch ob sie dadurch besser wäre? Nein, sie wäre anders. Ein gutes und prominentes Beispiel ist Fifty Shades of Grey. Das würde ich anders schreiben, anders recherchieren, um die falsche Darstellung von BDSM zu entfernen. 
Frage:

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?
Antwort:
Die Frage ist sehr ähnlich wie die nach den Büchern, deshalb könnt ihr da die gleiche Antwort nutzen 🙂

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen ❤

Und schön, dass Du mit deinem Autorentag ein Teil meiner Seite wirst ❤

Liebe Grüße

Tatjana

von

Bücherwelt & Rezirampe ❤


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