INTERVIEW mit Ann-Sophie Holtland

Interview mit Ann-Sophie Holtland für den Autorentag ❤
Frage:

Wann hast du mit dem Schreiben begonnen? Und in welchem Genre waren deine ersten Schreibversuche?
Antwort:

So richtig mit dem Schreiben begonnen, habe ich tatsächlich erst im November 2013. Erste Schreibversuche unternahm ich schon mit 10 Jahren. Da waren es Pferdegeschichten. Einen weiteren Anlauf nahm ich mit Mitte 20. Es war ein Fantasyroman. Fünf Kapitel habe ich damals geschrieben, die ich letztes Jahr durch Zufall wiederfand. Ich habe sie überarbeitet, noch ein paar Kapitel dazu geschrieben und das Buch unter dem Titel „Das Hexendorf – Albenblut“ veröffentlicht.
Frage:

Wolltest du schon immer Autorin werden- oder hattest du als Kind einen anderen Traumberuf?
Antwort:

Tatsächlich wollte ich schon immer Autorin werden, zumindest seit ich lesen kann. Wie sagte mein Bruder vor einiger Zeit so schön? „Nun hat es nur etwas mehr als 40 Jahre gedauert, bis sich dein Traum erfüllt hat.“
Frage:

Wie integrierst du das Schreiben in deinem Alltag?
Antwort:

Da ich das große, große Glück hatte, schon sehr bald nach Veröffentlichung meines ersten Buches vom Schreiben leben zu können, gestaltet sich das relativ einfach. In der Zeit, in der andere im Büro sitzen oder anderen beruflichen Tätigkeiten nachgehen, sitze ich am Computer und schreibe Geschichten.
Frage:

Zu welcher Tageszeit schreibst du am liebsten?
Antwort:

Am liebsten schreibe ich morgens. Die besten Ideen kommen mir beim morgendlichen Spaziergang mit unserem Collie Liam. Wenn ich dann wieder zu Hause bin, schreibe ich die gleich auf.
Frage:

Gibt es einen Autor, der dein Schreiben beeinflusst hat?
Antwort:

Nein, und das ist auch gut so. Ich wollte und will in meinem eigenen Stil schreiben.
Frage:

Wie recherchierst du für deine Bücher?
Antwort:

Das kommt ganz drauf an. Bei Fantasy-Romanen ist ja nur Recherche notwendig, wenn ich die Geschichte historisch einbette, was ich gerade für einen Mittealter-Fantasy-Roman tue. Dafür recherchiere ich mittelalterliche Sprache, Gebräuche und historisch wichtige Begebenheiten im Internet. Plane jedoch auch noch einen Besuch im hiesigen Stadtarchiv.

Bei meinen Krimis, die ja hauptsächlich in Ostfriesland spielen, recherchiere ich natürlich gerne am Ort des Geschehens, nutze aber auch da das Internet und kenne einige Polizeibeamte, die ich schon mal mit Fragen nerven darf.
Frage:

Welches Buch von dir ist dein Lieblingsbuch und warum?
Antwort:

Darf ich auch zwei Bücher nennen? Die bereits veröffentlichten beiden Teile meiner Hexendorf-Trilogie (Teil 3 erscheint Anfang 2017)

Und ich mag sie sehr, weil mir die Protagonisten, egal ob Hexen, Alben oder Drachen sehr ans Herz gewachsen sind.
Frage:

Wie lange brauchst du um ein Buch zu schreiben?
Antwort:

Darauf kann ich gar keine konkrete Antwort geben. Wenn es sehr gut läuft, wie z.B. bei den Hexendorf-Büchern, dann schreibe ich die Geschichte in 4 Wochen. Allerdings ist das dann nur die Rohfassung und die eigentliche Arbeit fängt erst an. 

Ich habe aber an einem deutlich kürzeren Krimi schon mal drei Monate gesessen, weil die Geschichte einfach nicht rund war.
Frage:

Gibt es Projekte von dir worauf wir uns freuen können?
Antwort:

Zum einen den dritten Teil der Hexendorf-Trilogie, zum anderen den schon erwähnten Mittelalter-Fantasy-Roman, der voraussichtlich Mitte nächsten Jahres erscheinen wird.
Frage:

Wie wichtig ist dir Feedback von deinen Lesern?
Antwort:

Wie vermutlich jedem Autor, ist mir das Feedback meiner Leser überaus wichtig! Es gibt nichts Großartigeres, als von den Lesern direkt zu erfahren, ob ihnen ein Buch gefällt. Wie schön, dass wir in einer Zeit leben, in der es so einfach ist mit den Lesern zu kommunizieren.
Frage:

Wie schreibst du am liebsten? Computer oder ganz altmodisch mit Stift und Block?
Antwort:

Computer. Ich kann wirklich, wirklich schnell tippen und so jeden Gedanken in schriftlicher Form festhalten. Wollte ich das handschriftlich tun, könnte ich vermutlich am Ende meine eigene Sauklaue nicht mehr lesen.
Frage:

Welche Bücher hast du bisher veröffentlicht?
Antwort:

Aus der Serie magischer Ostfrieslandkrimis: „Die Glocken von Torum“, „Die Hexen von Torum“ und „Die Geister von Torum“.

Aus der Hexendorf-Trilogie: „Das Hexendorf – Albenblut“ und „Das Hexendorf – Gestohlene Träume“.
Frage:

Welche Frage würdest du gerne mal gestellt kriegen?
Antwort:

Da fällt mir leider gar nichts ein. Ich fürchte, es gibt keine Frage, die ich gerne beantworten würde, die mir nicht schon gestellt wurde.
Frage:

Hast Du ein festes Schreibritual oder immer verschiedene?

Wie sehen diese aus?
Antwort:

Ich habe überhaupt keine Schreibrituale. Wenn ich denke, dass es jetzt laufen könnte, dann setze ich mich an den Computer und schreibe.
Frage:

Wo wärst du gerne mal im Urlaub?
Antwort:

Früher waren wir häufig und gerne in den USA. Heute ist mir der Flug einfach zu lang und ich möchte lieber nach Irland, Schottland und England.
Frage:

Welche Bücher liest du gerne? Spezielle Favoriten?
Antwort:

Tatsächlich beschränkt sich meine Leseliste auf Fantasy- und Kriminalromane. Da lese ich aber alles Querbeet und bevorzuge keine bestimmten Autoren. Wenn der Klappentext und ein Blick ins Buch gefällt, dann ist es meins.
Frage:

Wenn du etwas ändern könntest, was wäre es?
Antwort:

In meinem Privatleben würde ich nichts ändern wollen – ich könnte es gar nicht besser haben. Ansonsten hätte ich da nur die leicht abgenutzte Antwort: Weltfrieden. Wenn ich das könnte, dann würde ich die Kriege dieser Welt genauso schnell beenden, wie ich das in meinen Büchern kann.
Frage:

Schreibst Du noch unter anderen Pseudonymen?
Antwort:

Nein, nur unter meinem bürgerlichen Namen Susanne Ptak.
Frage:

Was geht dir durch den Kopf wenn du ein Buch beendet hast?
Antwort:

Es sind mehr Gefühle als Gedanken, die mich bewegen wenn ich ein Buch beendet habe. Einerseits ist da ein unglaubliches Glücksgefühl und auch ein wenig Stolz, andererseits tut es auch ein bisschen weh, sich nun von der Geschichte verabschieden zu müssen.
Frage:

Hast Du schon mal ein Buch gelesen bei dem Du gedacht hast „Das hätte ich besser geschrieben“? Wenn ja, verrätst Du welches?
Antwort:

Leider fällt mir jetzt kein konkretes Beispiel ein und ich würde auch nicht sagen, dass ich glaube, es hätte besser schreiben zu können. Aber hin und wieder lese ich ein Buch bei dem ich denke: „Mensch, Autor/in! Die Idee ist so toll, da hättest du echt mehr draus machen können.“
Frage:

Was sind deine Lieblingsbücher und Lieblingsautoren?
Antwort:

Der Herr der Ringe/J.R.R. Tolkien, Die Nebel von Avalon/Marion Zimmer-Bradley, Drachen-von-Pern-Saga/Anne McCaffrey, Harry Potter/J.K. Rowling, Es und Das Mädchen/Stephen King, Die einzige Wahrheit/Jodi Picoult, Moorsmaragd/Elke Bergsma und last but not least Die unendliche Geschichte/Michael Ende

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen ❤

Und schön, dass Du mit deinem Autorentag ein Teil meiner Seite wirst ❤
Ich bedanke mich ganz herzlich und freue mich, dass ich dabei sein darf!
Liebe Grüße

Tatjana

von

Bücherwelt & Rezirampe ❤


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